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QUEBEC

 

 

 
 

 

012 QU Pistole Faehre Lorenz Strom Tadaoussac Quebec Kanada 2003 - Go West

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Quebec hat 7.241.400 Einwohner – dies entspricht rund 24 Prozent der kanadischen Gesamtbevölkerung.

Quebecs größte Stadt mit 3.428.300 Einwohnern ist Montreal, gefolgt von Quebec City mit 687.200 Einwohnern.

Die Hauptstadt der Provinz ist Quebec City.

Die Provinz beheimatet rund eine Million Seen und Flüsse, die zusammen ein Süßwasserreservoir von 180.000 qkm bilden.

Der höchste Berg ist mit 1.622 Metern der Mont D'Iberville in der Torngat Bergkette, die an Labrador angrenzt.

 

21 natürliche Parks und 15 Wildnisreservate

 

Geschichte von Kebec - Quebec


Von Asien aus kamen vor mehreren tausend Jahren die Indianer und Inuit, sie waren die ersten Einwohner des Gebietes, genannt Quebec-

Die Europäer kamen wegen der Jagd auf Wale und Kabeljau.

Jacques Cartier reiste im Auftrag des Königs von Frankreich, François I. Cartier und warf 1534 in der Gaspe den Anker und beanspruchte das gesamte Gebiet für Frankreich.

1608 gründete der Franzose Samuel de Champlain  die Siedlung Quebec City und zeichnete den Namen 'Kebec' zum ersten Male auf.

Auseinandersetzungen mit den Briten endeten im Französisch-Englischen Krieg. Die Briten griffen im Jahre 1759 Quebec City an und besiegten die Franzosen.

 

Tadaoussac

Laut ADAC mit Ahhh und Ohhh zu bewundern, liess uns die teure Fähre von Trois Pistoles aus nehmen, um die schwarzen Schwanzflossen der Wale zur Juni-Saison zu sehen. Bei Tadoussac, ein alter Pelzhandelsplatz kommen Buckel-, 20 m lange Finn- und mehr als 30 m lange  Blau-Wale  an die Küste, wo Krüll und maritimen Flora mit  Plankton vorhanden ist. 

 

Trois Pistole - Ferry - Sankt Lorenz Strom - Les Escoumines

Die Ferry (Faehre) sollte um sechs Uhr Morgens starten. Dreiviertelfünf, zwei Minuten bevor der Wecker läutete, wurde ich wach und sprang gleich hurtig aus dem Flohweiher. Kochte für meinen Schatz heissen Kaffee, dazu gab’s Nussschnecken und fuer mich gab’s heisse Schokolade aus meinem Spezial-Tuppermixer der köstlich schmeckte.

Um viertel nach fünf wurde das Wohnmobil startklar gemacht und um halb sechs waren wir pünktlich an der Ferry, als Dritte hinter zwei Jeeps mit Anhänger, je einer Cat-for-wheel (kleiner Traktor mit extrem breiten Reifen, der sich überall ins bergige Gelände und in die Ebbe-Regionen hinaus fahren kann.

Gegen viertel nach kam der Kapitän und das Personal. Um halb sieben wurden die Fahrzeuge nach Meter und Zentimeter (natürlich exakt mit Metermass messen) eingeschlichtet, teilweise so eng, dass man aus dem Fahrzeug nicht mehr aussteigen konnte. Jeder Millimeter wurde genutzt. Erstaunlich was auf eine Fähre für 33 Tonnen draufgeht.

 

 Wal Seehund Blauwal Finnwal Buckelwal

Whale-watching

 

Les Escoumins

Die Fähre  brauchte gerade mal ein-einhalb Stunden für die 70-Meilen auf die andere Seite vom Saint Lawrence River oder wie wir sagen, Sankt Lorenz Strom. Nachdem der Sonnenaufgang sich prächtig im Meer gespiegelt hatte, war unsere Meeresüberfahrt bei ruhige See im strahlenden Sonnenschein. Es tummelten sich viele Seehunde im Wasser, von denen wir teils nur schwarzen Knopfaugen mit Kopf zu sehen bekamen.

Vier Mink-Wale zogen geruhsam im Süden ihre Bahn, während im Norden Mink-Wale und Blau-Wale sich zeigten. Jedenfalls die Fischer sagten mir die Namen der Tiere und auf einem großen Plakat in der Kajüte waren diese abgebildet. In der bucht entdeckten wir bei abgestandenen Wasser und niedrigem Gras viele braun-graue Kanada-Gänse und schwarze Kormorane.

In der Kantine des Schiffes sassen die Fischer und tranken Kaffee. Die Wirtin erklärte mir was Bagel, Sour-Marine und Gommen (Semmeln, Fisch-Semmel extra lang und Kaugummi). Mit herzeigen der Sachen, konnte ich mir das alles selbst übersetzen. 

 

Uhrzeit

Der Fernseher lief den ganzen Tag auf der Fähre, so das jeder hinschauen konnte, wenn er wollte. Unten in der Ecke entdeckte ich die Zeitangabe und als ich mit dem Finger hindeutete, meinte die Wirtin, das die Fähre in zehn Minuten am anderen Ufer ankommen wird und ich entdeckte die Tatsache, dass es erst sieben Uhr zwanzig war. Oh je, wir waren bei der Grenze von New Brunswick mit Atlantik Time nach Quebec in die Eastern-Time Zone um eine Stunde zurück geraten. Das heisst, wir hätten noch eine Stunde länger schlafen dürfen. Wir bereuten diesen Zeitabschnitt nicht, denn wir konnten den traumhaften Sonnenaufgang im Hafen und die Einheimischen beobachten.

 

 Detour, Umleitung und Baustelle – route 138

 Detour, Umleitung und Baustelle, da wurde die Erde abgetragen und umgewälzt. Bis zu fünf Meter hohe Bohrungen senkrecht in den Felsen hinein wurden die Wände abgesprengt, um eine höher gelegene Trasse anzufertigen. Gummireifen wurden zu grosse Flächen geflechtet um den Schall und den Abprall zu dämpfen.

Die Route 138 immer am Sankt Lorenz Strom entlang Richtung Westen oder Quebec Stadt.

Kanada 2003 - Go West - wurde zu unserem Motto.

 

Tadoussac Route 138 nördlich des Sankt Lorenz Stromes

Forestville liegt 100 km nördlich von Tadoussac, wohin die meisten Jeeps und Fischerbote hinfuhren, meistens zum Trout-Fischen (Forellen).

Bei Tadoussac besuchten wir Route 172 die Beluga-Wale die in den südlichst gelegenen Saguenay Fjord ihre Jungen zur Welt bringen,

 

drei von diesen hellhäutigen Walen konnten wir in einer Nebenbucht von dem in den Berg hineingebetteten Fischerdorf Anse aus besichtigen.

 

Beluga Wal

Art:                 Delphinapterus leucas -  Alias: Beluga

-   1999                              ca. 40.000 Tiere                                        Klasse:                       Mammalia (Säugetiere)            Familie:              Monodontiedae (Narwale und Belugas)            Ordnung:                     Cetacea (Waltiere)       Maße und Gewichte:     Körperlänge: bis zu 500 cm
Gewicht:                        bis zu 1500 kg                                      L
ebensraum:             Ozean, Küstengewässer und Flußmündungen Verbreitung:         Asien, Nordamerika,  arktische Küstengebiete Europas, Fortpflanzung:         ca. alle 3 Jahre  - Tragezeit 16 Monate ca. 80 kg  

Das Junge mit brauner Farbe wird ca. 2 Jahre gesäugt und errreicht nach 6 Jahren die Geschlechtsreife. Wenn sie älter werden, bekommen die Jungen eine immer hellere Farbe bis hin zu Schiefergrau. Völlig weiss sind nur erwachsene Tiere.                Weißwale leben in Gruppen von 20 bis über 100 Tieren zusammen. Sie ernähren sich von Weichtieren, Krebstieren und vielen Fischarten sowie von Plankton.         Im Herbst ziehen die Wale regelmäßig nach Süden um im Frühling wieder zurückzukehren. Immer wieder schwimmen Weisswale große Flüsse wie den St. Lorenz Strom hinauf, wo Sie Menschen und Eisbären zum Opfer fallen.                          Gesichtsmimik der Belugawale besonders durch die stark vom Kopf abgesetzten Lippen lassen sich gut verformen.

 

 

Fjord Saguenay

Route 172 ist nicht so gut zu befahren, viele holperige Stellen, so das wir nach dem Mittagessen wieder zurück zur Route 138 fuhren. Um der Strasse weiter folgen zu können mussten wir die nächste Fähre nehmen, da der Fjord Saguenay eingesäumt war von bis zu 300 m hohen, teils bewaldeten Felswänden. Der Fjord entstand während der letzten Eiszeit und steht unter Naturschutz. Das war auch der Drehort für den historischen Abenteuerfilm „Black Robe“ mit dem tiefschwarzen Wasser und den hohen Klippen.

Wir befanden uns auf  - Baleinau-Route – Wal-Strasse – auf der linken Seite und

 

Charlevoix

Charlevoix-Gebiet, dem weitläufigen Bergland, dass zum UNESCO World Biosphere Reserve erhoben wurde, mit dem Parc des Grands-Jardins und seiner subarktischen Flora.

Karibou-Herden gab es dort zu sehen, jedoch der Weg dorthin besteht aus liebenswert Schotterstrasse.

Die Berglandschaft liess uns zehn Prozent hinauf und dann wieder zehn Prozent hinunter fahren, steil, steiler ging’s fast nicht mehr.

 

Unser Tages-Ziel Qebec-City hatten wir endlich erreicht.

 

Qebec-City

Der Verkehr schluckt uns komplett und wir werden automatisch in den Berufsverkehr von Qebec-City eingereiht. Wir fahren an gedrungenen Feldstein-Häuser vorbei. Dicke Busse zwängen sich durch die engen Gassen mit dem gruenen Busschild, denen wir im Windschatten folgten. Sobald sie stehen blieben machten wir dasselbe und konnten die beeindruckenden Touristen-Anziehungspunkte erkennen.

Wir hatten viel Zeit um die Stadt anzusehen, die dunklen engen Gassen mit ihren schmucken roten Häusern und den ersten farbenprächtigen Frühjahrsblühern, wie Petunien und Männertreu (Lobelien). Die Stadtmauern ist einzigartig nördlich von Mexiko, sagt man und denkt dabei nicht an Nordamerika, eher an Festungen der französischen Kultur, ernannt.

Vieux-Quebec wurde 1985 von der UNESCO zum Weltkulturerbe, als Keimzelle der französischen Kultur ernannt.

1608 wurde Quebec von den Franzosen gegründet und 1759 von den Briten nach langer Belagerung einverleibt, blieb jedoch bis heute durch seinen französischen Charakter erhalten. Basse-Ville, die Unterstadt wurde durch grünspanige Dächer beherrscht. Es lohnte sich der Besuch der 1688 erbauten Elise Notre-Dame-des-Victoires mit Canopy dem Baldachin und dem Episcopal- dem bischöflichen Thron.

Die Sonne lockte die vielen Menschen hervor, die die Stadt  übervölkerten. Sie eilten in alle Richtungen, als wenn sie auf Befehl handeln würden oder sie sassen in den Strassen-Caffe's bei drei-eckigen braunen Toastbrot mit salziger Butter und Marmelade darauf und einem Haferl (grosse Tasse) Kaffee.

Die Wachablösung morgens Punkt zehn Uhr an der Zitadelle wurde durch farbenprächtige Soldaten gelockert, die ihre Befehle, als einzige der britischen Commonwealth-Regierung in französisch erhielten.

 

Camping

Nach dem doch etwas anstrengenden kulturellen Besuch von Quebec-City fanden wir fünfzig Kilometer westlich einen ruhigen Camping-Platz in Neu-Ville direkt am Fluss. Das Wasser schickte uns ab und zu eine modrige Wolke herüber. Der riesige weisse Dampfer „Rotterdam“, den wir schon in Quebec-City am Hafen sahen, schipperte gemächlich landeinwärts > Richtung Montreal oder sogar Ontario-See bis Toronto und den Niagara-Fällen.

Ottawa und Toronto liegen im kanadischen Provinz von Ontario.

 

Hans grillte für uns ein T-Bone Steak, während ich vier kleinere Kartoffeln in der Mikrowelle und in der Bratpfanne in Butter-Crevetten briet. Dazu ein Glas Wein, ein Bierchen und die Welt um uns sank in die Zufriedenheit. Kinder spielten im Sandkasten und liessen sich von der Wasserdusche nass-spritzen.

 

 

 

 

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